Geisterhaus Syburg

13 Jul, 2008

Die Hohensyburg in Dortmund: Vielen Menschen weltweit ist sie ein Begriff. Denn Dank des umsatzstärksten Casinos Deutschlands, schaffte die Hohensyburg es, sich einen weltweit anerkannten Namen zu machen. Auch die European Poker Tour fand schon Rast im besagten Casino. Mittlerweile gehört es zur Elite der Spielbänke.

Aber nicht nur die Spielbank Hohensyburg gibt diesem außergewöhnlichen Ort ein Gesicht: Auch das Geisterhaus Hohensyburg ist vielen Menschen bekannt. Jeder kennt sie, volkstümliche Geschichten. Sie werden von Person zu Person weitergegeben, Teile werden weggelassen, anderes, manchmal selbst erlebtes, dazu gedichtet.

Doch was ist dran, am Mythos des Spukhauses in Dortmund-Syburg?

Schon in alten Geschichten der Stadt Dortmund, wird der Bezirk Hohensyburg als ein unheimlicher Ort beschrieben. Auch der Standort des Hauses ist ungewöhnlich merkwürdig. In einer gehobenen Wohnsiedlung, geschmückt mit Luxusvillen, steht das heruntergekommene und größtenteils zerstörte Haus: Wenige Meter davor ein Ortsausgangsschild, wenige Meter danach ein Ortseingangsschild – Es steht im Nichts! Doch was passiert auf dem Gelände des so genannten Geisterhauses Hohensyburg? Nicht ohne Grund würde es in den TOP 10 der gruseligsten Orte Deutschlands aufgeführt sein.

Es gibt viele Geschichten rund um das besagte Haus. Doch die wohl bekannteste Sage erzählt, dass einst ein Pfarrer mit seiner Familie in diesem Haus lebte. In der Hochzeitsnacht tötete er dann seine gesamte Familie und im Anschluss sich selbst. Im oberen Stockwerk des Hauses soll das blutige Brautkleid der Frau noch im Schrank hängen. Doch spukt es wirklich in diesem Haus, welches schon seit Jahren leer und unter Einsturzgefahr steht? Dass jemals ein Pfarrer unter diesem Dach hausierte, konnte nicht bestätigt werden. Es stellte sich heraus, dass ein junger Mann mit seiner Frau in diesem Haus wohnte. Nachdem diese eines natürlichen Todes starb, entschloss sich der Witwer sein Grundstück aufzugeben, um das Pendeln zwischen Heim und Arbeitsplatz zu vermeiden. Seither stand das Haus lange Zeit leer. Zwischenzeitlich wollte der derzeitige Besitzer das Haus renovieren und mit seiner Frau einziehen. Doch das riesige Grundstück und die damit verbundene Pflege und Instandhaltung war ausschlaggebend dafür, dass sich das Ehepaar gegen einen Einzug entschied.

Das leer stehende Haus wurde zu einem angesagten Horrorstandpunkt, zu welchem sich Jugendliche immer wieder gewaltsam Zutritt verschafften. Um das Haus vor unbefugtem Eintreten zu sichern, wurde das Haus rundum gesichert: Fenster wurden mit Gittern verziert, die Haustür mit Stahlplatten abgedeckt, welches das Eindringen unmöglich machen sollte. Dennoch schafften es neugierige Menschen immer wieder, ins Haus zu gelangen. Sogar schon Medien besuchten das Haus und beschrieben ein ungutes Gefühl gehabt zu haben. Immer wieder kommt es zu seltsamen Geschehnissen rund um das Haus: Fotoapparate oder Kameras geben trotz vollständig aufgeladener Akkus plötzlich den Geist auf.

Ein eD-User berichtete uns: „Die gesamte Umgebung hat etwas seltsames an sich. Die Nachbarn wollen nichts von dem Haus wissen, wirken verschreckt. Fragen bezüglich des Hauses werden ignoriert. Schon das Gartentor macht einem Angst. Sobald man den dicht, bewachsenen Garten betritt, sieht man die eigene Hand vor Augen nicht mehr. Es herrscht eine seltsame Kälte auf dem gesamten Gelände. Es ist alles so geheimnisvoll und erschreckend. Man hat das Gefühl, aus allen Ecken beobachtet zu werden. Das Haus an sich ist weniger gruselig. Es ist größtenteils eingestürzt und demoliert. Gewisse Teile der Inneneinrichtung lassen sich noch erkennen. In der Garage steht ein grünes Auto, welches aber schon komplett zugeschüttet und hinüber ist. Durch das Dach blickt man in den Himmel. Als wir uns im Haus befanden, hatten wir aber immer noch das Gefühl, dass etwas im Garten ist, uns beobachtet. Denn immerhin kann man im Haus, durch die Fenster, Teile des Gartens beobachten. Die größte Angst war wieder, das Gelände durch den geheimnisvollen Garten zu verlassen.“

Es lässt sich nur an die Vernunft zu appellieren und einen Besuch im Geisterhaus Hohensyburg zu unterlassen: Immerhin handelt es sich hierbei um Hausfriedensbruch und somit eine Straftat. Jeder bekannte Fall wird zur Anzeige gebracht. Doch das Spukhaus Hohensyburg wird auch weiter seine Faszination nicht verlieren. Immer wieder werden neugierige das Haus besuchen, wahrscheinlich solange bis es endgültig eingestürzt oder abgerissen worden ist. Bis dahin werden auch weiterhin unzählige auf der Suche nach dem Paranormalen, im Spukhaus von Dortmund, sein.

Was haltet ihr von den Geschichten? Glaub ihr daran, oder lacht ihr darüber? Habt ihr eventuell selbst schon einmal paranormale Erfahrungen in diesem Haus oder woanders gemacht?

Lokal
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